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Bautagebuch

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Das Millionenprojekt an der Bürgerstraße besteht aus drei Teilen: links das Hospiz-Gebäude, in der Mitte die Tagespflege und rechts der mehrstöckige Bau für seniorengerechte Wohnungen. Unser Foto zeigt André Popp (links, Geschäftsführer des Diakonie-Pflegezentrums) mit Bauleiter Michael Anrich.© Christopher Ziermann
Das Millionenprojekt an der Bürgerstraße besteht aus drei Teilen: links das Hospiz-Gebäude, in der Mitte die Tagespflege und rechts der mehrstöckige Bau für seniorengerechte Wohnungen. Unser Foto zeigt André Popp (links, Geschäftsführer des Diakonie-Pflegezentrums) mit Bauleiter Michael Anrich.© Christopher Ziermann

Die Arbeiten an der Großbaustelle an der Bürgerstraße in Rotenburg gehen gut voran. Die Eröffnung des Hospizes ist - mit etwas Verzögerung - noch für dieses Jahr geplant.

Rotenburg – Das Millionenprojekt mit stationärem Hospiz, Tagespflege und seniorengerechten Wohnungen in der Rotenburger Bürgerstraße nimmt konkrete Formen an: Der Rohbau steht.

Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin für das Hospiz im September kann allerdings nicht gehalten werden, sagt André Popp, Geschäftsführer des Pflegezentrums der Diakonie Rotenburg. Glücklich ist Popp hingegen darüber, dass es auf der Baustelle bislang zu keinen ernsthaften Verletzungen gekommen sei.

Die Tochtergesellschaft des Kreiskrankenhauses ist Bauherr und Träger des ersten stationären Hospizes im Landkreis. Wie bei fast allen Großbaustellen hinken auch die Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Fleischhut dem Zeitplan etwas hinterher – aber in vertretbarem Rahmen, wie Bauleiter Michael Anrich vom Architektur- und Ingenieurbüro „Zwo16“ aus Geisa betont. Derzeit wird als Eröffnungstermin für das Hospiz der Dezember angepeilt. „Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten, Corona – ich kann das alles nicht mehr hören. Damit müssen wir leben“, sagt Bauleiter Anrich. Man versuche nun, durch eine „größere Ausführungsdichte“ Zeit gutzumachen. Die ursprünglich anvisierten Gesamtkosten von 10,5 Millionen Euro steigen, aber wohl eher moderat. Derzeit wird von 11 Millionen Euro ausgegangen.

Sterbende ziehen als Gäste ein

Nach dem Abschluss der Arbeiten am Rohbau – die finale Höhe der Gebäude ist hergestellt – werden seit Montag die Fenster eingebaut, auch die Dachdecker sind schon am Werk. Noch diesen Monat beginnen die Innenarbeiten im 925 Quadratmeter großen Hospizgebäude. Einen groben Eindruck von den Appartements der Sterbenden, die hier als Gäste einziehen, bekommt man aber schon: Morgens haben sie vor ihren Zimmern Sonnenschein, nachmittags im gemeinsam genutzten Innenhof. In einen Raum der Stille fällt – durch Lücken im Gemäuer, die verglast werden – Tageslicht in Form eines Kreuzes.

In einen Raum der Stille im Rotenburger Hospiz fällt – durch Lücken im Gemäuer, die verglast werden – Tageslicht in Form eines Kreuzes. © Christopher Ziermann

In einen Raum der Stille im Rotenburger Hospiz fällt – durch Lücken im Gemäuer, die verglast werden – Tageslicht in Form eines Kreuzes. © Christopher Ziermann

Tagespflege mit 20 Plätzen

Noch etwas mehr Zeit wird der Bau der 582 Quadratmeter großen Tagespflege mit 20 Plätzen in Anspruch nehmen. Dort ist laut Popp die Fertigstellung für Februar anvisiert.

Seniorengerechte Wohnungen

Am sichtbarsten ist das große Gebäude, das man von der Bürgerstraße aus sieht: Auf einer Grundfläche von 2275 Quadratmeter entstehen 24 seniorengerechte Wohnungen. Das Haus hat drei Stockwerke und darüber ein Staffelgeschoss anstatt eines klassischen Dachgeschosses. Es ist kleiner als die Etagen darunter. Auch hier entstehen Wohnungen. Die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg will die fertigen Gebäude dann kaufen und vermieten.

Möglich auch durch große Erbschaft

Das Großprojekt eines stationären Hospizes in Rotenburg ist auch durch eine große Erbschaft des Regionalen Hospizvereins Rotenburg möglich geworden. André Popp weist darauf hin, dass man dauerhaft auf Spenden angewiesen sei. „Wir müssen jährlich fünf Prozent unserer Kosten über Spenden finanzieren. Auch kleine Beträge helfen“, sagt Popp.

Quelle: HNA (Christopher Ziermann)